Energiesparen - Ein Thema nicht nur am Sommerfest
Tim Peters * » Auch in diesem Jahr beteiligte sich die Umwelt-AG
der CSS mit einem Stand am
Sommerfest der blista. Dabei stand das Thema „Energiesparen“
im Mittelpunkt unserer Aktivitäten. An diesem Thema kommt man ob der
gestiegenen Heizöl-, Strom- und Gaskosten in diesen Tagen ja auch kaum
vorbei. Uns ging es dabei vor allem auch darum, die Besucher unseres
Standes aktiv in die Problematik: „Wie kann ich Energiesparen?“
einzubeziehen.
Neben entsprechendem Infomaterial wollten wir das vor allem durch unser
Energiesparquiz erreichen. Hier konnte man sein Wissen überprüfen, musste
sich manchmal aber auch weiterreichende Informationen verschaffen, um die
gestellten Aufgaben zu lösen. So kam man mit den Gästen an unserem Stand
schnell ins Gespräch.
Am Ende des Tages stand eine kleine Preisverleihung an, denn es gab neben
Quizsiegern noch die Sieger des „blista-Stromsparwettbewerbs“
zu ehren.
In den letzten Monaten hatte die Umwelt-AG nämlich einen
Stromsparwettbewerb in allen Wohngruppen der blista initiiert. Die
Schülerinnen und Schüler, aber auch die pädagogischen Mitarbeiter, sollten
in einem Zeitraum von vier Wochen versuchen, soviel Strom einzusparen wie
möglich. Bei der Auswertung wurde dann auch schnell klar, dass sich sehr
viele Wohngruppen erkennbare Mühe gegeben hatten, ihren Energieverbrauch
deutlich zu reduzieren. Nach viel Rechnerei standen am Ende drei
Wohngruppen fest, die die von der Internatsleitung gestifteten Preise
erhielten.
Der dritte Platz ging an die Wohngruppe in der „Poitiersstraße
5“. Sie hatte im Vergleich zum Vormonat eine Einsparung von 15 %
erzielt. Die Schüler freuten sich über 7 kg
Gummibärchen.
Auf Platz 2 landete die „Biegenstraße 44“, die mit 21 %
Einsparung einen Ausflug an den Erlensee mit anschließendem Kuchenessen
im Cafe „Noll“ gewann.
Die absoluten Stromsparer kamen aus der „Biegenstraße 32“.
Sie sparten unglaubliche 43 % und gewannen damit ein Grillfest mit
Kanutour auf der Lahn.
Diese Ergebnisse zeigten uns, um wieviel effizienter wir unsere Energie einsetzen können, wenn wir im Alltag darauf achten, sorgfältig und nicht verschwenderisch mit unserem Strom umzugehen. Außerdem spart man ja auch noch bares Geld!
Sieger unseres Energiesparquiz am Sommerfest wurde übrigens die Familie Bouaraba, die es in Gemeinschaftsarbeit schaffte, alle Fragen richtig zu beantworten. Als Preis erhielten sie eine Kappe, die mit Hilfe einer Solarzelle einen integrierten Ventilator antreiben kann, also ein Preis für heiße Tage.
Für uns war unsere Aktivität auf dem Sommerfest ein großer Erfolg, da wir
viele Menschen auf unser Thema und die damit verbundenen Probleme
aufmerksam machen konnten. Es haben sich sehr viele beteiligt und großes
Interesse gezeigt.
Für all diejenigen, die am Energiesparquiz teilgenommen haben und für
alle, die zum „Energiesparfuchs“ werden wollen, hier noch
einmal die Fragen nebst richtigen Antworten:
1. Woran kann man eine Energiesparlampe erkennen?
A: An einer speziellen Verpackung
B: An dem so genannten A-Label
C: Sie sind kleiner als herkömmliche Glühbirnen
Richtige Antwort: B
2. Bei welchem Haushaltsgerät lohnt es sich am meisten, es durch ein
energiesparendes zu ersetzen?
A: Kühlschrank
B: Waschmaschine
C: Gefrierschrank
Richtige Antwort: C
3. Bis zu wieviel Geld können Sie jährlich sparen, wenn Sie Ihren
Stromanbieter wechseln?
A: 50/100?
B: 25/50?
C: bis zu 200?
Richtige Antwort: A
4. Was glauben Sie, wieviel Prozent des gesamten Strombedarfs der
Bundesrepublik kommt tatsächlich aus erneuerbarer Energie?
A: 2,6 %
B: 14,2 %
C: 26,9 %
Richtige Antwort: B
5. Was denken Sie? Wie viele Kilowattstunden verbraucht ein
Durchschnittshaushalt mit vier Personen im Jahr?
A: 2.000
B: 4.000
C: 6.000
Richtige Antwort: B
6. Wie viele Kilowattstunden lassen sich bei einem Durchschnittshaushalt
einsparen, wenn man nur effiziente Geräte verwendet und man z. B. die
Warmwasserbereitung auf einen Sonnenkollektor umstellt?
A: 500 Kilowattstunden
B: 1.000 Kilowattstunden
C: 1.500 Kilowattstunden
Richtige Antwort: C
7. Was braucht man zusätzlich zu einem digitalen Stromzähler, der den
Stromverbrauch mindern kann?
A: Intelligente Geräte, die sich selber abschalten können
B: Ein spezielles Gerät, welches diesen steuert
C: Eine Vorrichtung in die der Zähler montiert wird
Richtige Antwort: C
8. Sie sparen Energie, wenn Sie statt herkömmlichen Batterien
wiederaufladbare Akkus verwenden. Was glauben Sie, wie oft lässt sich
ein Akku, der das Umweltzeichen „Blauer Engel“ trägt,
aufladen?
A: 200 Mal
B: 500 Mal
C: 1000 Mal
Richtige Antwort: C
9. Wie viel Prozent der Heizenergie können schon allein durch gute
Wärmedämmung eingespart werden?
A: 70 %
B: 50 %
C: 30/35 %
Richtige Antwort: A
10. Schätzfrage. Wie viele Haushalte kann die Solaranlage auf dem Dach
der blista-Punktschriftdruckerei im Jahr mit Strom versorgen?
Antwort: 20
* Schüler Umwelt-AG
blista