Rehabilitationslehrer für Blinde und Sehbehinderte – ein nicht alltäglicher und abwechslungsreicher Beruf mit Zukunft

„Wir bringen Menschen auf den Weg!”

Eine Junge Frau guckt durch ein Monokular

Rudi Ullrich, Fotos: Tom Engel » „Auch nach mehr als 20 Jahren beruflicher Tätigkeit komme ich jeden Tag erneut gerne zur Arbeit, weil es mir Freude macht, mit anderen Menschen zusammen zu arbeiten und ihnen wieder zu mehr Selbstständigkeit und Lebensqualität zu verhelfen.” (Waltraud Czieslik, 57 Jahre, früher Gymnasiallehrerin und seit 1987 Rehabilitationslehrerin für blinde und sehbehinderte Menschen).

„Ich wollte mich beruflich weiterentwickeln, allerdings mit pädagogischem Schwerpunkt. Dass mein erlernter Beruf dabei nützlich sein konnte, ist phantastisch. Für mich war das die richtige Entscheidung.” (Christian Gerhold, 32 Jahre, früher Augenoptiker und seit 2007 Rehabilitationslehrer für Blinde und Sehbehinderte).

„In meiner früheren Tätigkeit war ich oft unzufrieden, weil ich nicht wusste, wie die blinden und sehbehinderten Menschen nach ihrer Entlassung aus der Klinik zurück in den Alltag finden. Jetzt weiß ich es!” (Sabine Lütkens, 49 Jahre, früher Krankenschwester in einer Universitätsaugenklinik und seit 2003 Rehabilitationslehrerin für Blinde und Sehbehinderte).

Das sind nur einige Beispiele, die zeigen, dass Menschen aus ganz unterschiedlichen sozialen und medizinischen Berufen durch die Weiterqualifikation zum staatlich anerkannten „Rehabilitationslehrer für Blinde und Sehbehinderte” ein ausgesprochen abwechslungsreiches und befriedigendes Arbeitsfeld gefunden haben. Und nicht nur das. Die fertigen Rehalehrer haben ein weites Einsatzgebiet und sind auf dem Arbeitsmarkt bundesweit sehr gefragt. Zu ihren Aufgaben gehört es unter anderem, blinde und stark sehbehinderte Menschen ganz unterschiedlichen Alters darin zu unterrichten, wie man die verbliebenen Sinne besser nutzt, wie man zum Beispiel den weißen Langstock im Straßenverkehr zur Orientierung einsetzt oder wie man trotz des fehlenden oder stark eingeschränkten Sehvermögens mit der Bahn oder dem Bus fährt, einkauft, kocht oder seinen Haushalt führt…
Eben alles, was dazu beiträgt, dass blinde und stark sehbehinderte Menschen trotz der starken Behinderung ein möglichst eigenständiges Leben führen können.

Wer sich für die Ausbildung interessiert, sollte sich möglichst umgehend unter Tel: 06421-6060 oder info@blista.de melden, da es nur noch einen Ausbildungsplatz für den nächsten Kurs, der bereits im August beginnt, gibt.
Mehr Informationen gibt’s auch unter: [intern]www.blista.de/res/bildung/rbs/index.php.

Zwei Frauen, eine davon mit Augenbinde, ertasten das Modell eines Auges

[intern]Zurück[intern]Inhalt[intern]Weiter

Zurück an den Anfang der Seite