Die ersten „Rehalehrer” erhalten staatliche Anerkennung

Zeugnisübergabe an sieben Absolventen der bundesweit einmaligen Ausbildung

Rudi Ullrich, Foto: Jürgen Nagel » Seit mehr als 30 Jahren werden an der blista Lehrer in „Orientierung & Mobilität” und „Lebenspraktischen Fähigkeiten” ausgebildet. Seit mehr als 25 Jahren geschieht dies in einer eineinhalbjährigen Weiterbildung zum „Rehabilitationslehrer für Blinde und Sehbehinderte”. Die sieben diesjährigen Absolventinnen und Absolventen sind bundesweit die ersten, die mit ihren Zeugnissen auch eine staatliche Anerkennung erhielten.

„Das ist eine ausgesprochen qualitativ hochwertige Ausbildung und die Leistungen der Auszubildenden haben mich wirklich beeindruckt”, unterstrich Bernhard Drude vom Marburger Schulamt bei der Zeugnisübergabe. Als Vertreter des Kultusministeriums hatte er erstmals an den theoretischen und praktischen Prüfungen teilgenommen.
Auch blista-Chef Claus Duncker unterstrich noch einmal die Bedeutung dieser staatlichen Anerkennung.
„Damit ist sichergestellt, dass blinde und sehbehinderte Menschen in Deutschland beim Bemühen nach möglichst viel Selbstständigkeit und Unabhängigkeit von hervorragend ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet werden”.

Die frisch gebackenen Rehalehrerinnen und -lehrer

Vorne kniend und von links nach rechts: Kathrin Laux, Anja Brock;
hinten stehend von links nach rechts: Gabriele Kehr, Stephan Sommer, Ewa Jankowska, Alexandra Groll, Sebastian Schuler

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