Blista feiert Richtfest für Schulergänzungsbau

Die Sonne strahlt vom Himmel. Freude und ein gewisser Stolz spiegelt sich in vielen Gesichtern wieder. Schüler, Mitarbeiter und viele Gäste haben sich versammelt, um im Rahmen des 90-jährigen Jubiläums der blista einen weiteren wichtigen Schritt bis zur Fertigstellung des Schulerweiterungsbaus zu feiern. Umrahmt von Musik und kurzen Ansprachen stehen an diesem Tag traditionell die Handwerker im Mittelpunkt. Nach Fertigstellung des Rohbaus wird beim Richtfest für den bisher glücklichen Verlauf gedankt und für die weiteren Bauarbeiten und die späteren Bewohner der Segen Gottes erbeten.

Auf diese Jahrhunderte alte Tradition verweist auch Jürgen Hertlein, Vorsitzender der blista, in seiner Rede und bringt die Bedeutung dieses Brauches gerade auch den anwesenden Schülern nahe, von denen viele ein solches Ereignis erstmals miterleben. Das Richtfest, das nach Fertigstellung des Rohbaus gefeiert wird, ist, so Hertlein, vor allem das Fest der Handwerker, die durch ihrer Hände Arbeit das Bauwerk erschaffen haben. Sie sollen bei diesem Fest die Hauptpersonen sein und das Feiern darf auf keinen Fall zu kurz kommen.

In Feierstimmung ist auch Dr. Franz Kahle, Bürgermeister und Baudezernent der Stadt Marburg. Wörtlich sagt er: „Wir sind stolz auf die blista und den Weg, den die Schule genommen hat.“

Dr. Matthias Weström geht noch einmal auf die Bedeutung dieses Erweiterungsbaus für die Fortentwicklung der Carl-Strehl-Schule ein. Als Heimat für die Jahrgänge fünf und sechs und den musischen Bereich, wird der Neubau nach seiner Fertigstellung im Sommer 2007 sicher schnell mit leben gefüllt werden, ist sich der scheidende Schulleiter sicher.

Und dann kommt der eigentliche Höhepunkt. Die Zimmerleute tragen auf dem Dachstuhl stehend den Richtspruch vor. Danach trinken sie ein Glas Sekt aus und richten ihren Blick zum Himmel. Dabei werfen sie das leere Sektglas hinter sich und erflehen noch einmal den Segen Gottes. Und dann endlich ist es soweit. Bei Gulaschsuppe stoßen alle gemeinsam mit Sekt, Bier und Saft an, und der ein oder andere denkt vielleicht schon im Stillen darüber nach, in welcher Form denn die Einweihung gefeiert werden soll.

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