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"Zebraland" lockt alle

Dienstag morgen 8 Uhr und alle sind schon da – bis auf die verschlafene Bibliothekarin, die kam 5 Minuten später und fand keinen freien Stuhl mehr. Was ist denn hier los?

Im Rahmen des Marburger Lesefestes 2011 durften wir die junge Autorin Marlene Röder bei uns begrüßen. Sie stellte ihr zweites Buch "Zebraland" vor, das die Braille-Druckerei im letzten Jahr übertragen hat.
Spannend führte die Autorin in die Szenerie des Buches mit einem Ausschnitt aus dem Hörspiel ein. Mit gut ausgewählten Stellen skizzierte sie die Geschichte des Romanes um 4 Schulkameraden, die in einen tödlichen Unfall verwickelt werden. Aus Angst begehen sie Fahrerflucht, doch die Nerven liegen bald blank – besonders, als sich ein "Zeuge" direkt an die 4 wendet.

Wie die jungen Leute aus dieser Predulie wieder herauskommen, ließ die Autorin natürlich offen. Dafür entwickelte sich eine rege Diskussion über Schuld, Verantwortung und Courage. Wertvolle Tipps konnte Frau Röder auch den vielen jungen Schreibern geben, damit deren eigene Texte nicht nur in der Schublade bleiben.

Vielen herzlichen Dank an Marlene Röder, die mit ihrer Kurzgeschichte, mit der sie am Ende der Lesung die Schüler entlies, ein positives Gefühl erzeugte nach der doch sehr ernsten Thematik von "Zebraland".
Wir wünschen Frau Marlene Röder noch viele gute Ideen und freuen uns auf die Sammlung von Kurzgeschichten, die demnächst erscheinen wird!

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Übersicht

Die Schülerbibliothek ist bis auf den letzten Platz besetztDie Autorin Marlene Röder liest aus ihrem Buch "Zebraland" vorEs wurde rege diskutiert.

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