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Start des Modellprojektes "Ambulante Sehhilfenberatung in Senioreneinrichtungen"

Marburg: Als Sehbehindertenambulanz bieten die Augenklinik der Philipps-Universität Marburg und die Deutsche Blindenstudienanstalt e.V. (blista) seit mehr als 20 Jahren gemeinsam eine spezielle Sehhilfenberatung und -anpassung für sehbehinderte Menschen aus der Region an. Dabei gewährleistet die Zusammenarbeit zwischen der Augenklinik und der blista die hohe Qualität der Arbeit und die gegebenenfalls erforderliche spezielle medizinische Betreuung. Dieses besondere Angebot gewinnt gerade bei älteren Menschen zunehmend an Bedeutung. Das heißt, sie vereinbaren einen Termin und kommen mit der Verordnung ihres Augenarztes in die Rehabilitationseinrichtung für Blinde und Sehbehinderte (RES) der blista, die ihren Sitz im Zentrum der Universitätsstadt, in der Biegenstraße 22 in Marburg hat.

Doch für viele ältere Menschen ist es zunehmend schwierig, die Beratungsstelle persönlich aufzusuchen. Deshalb hat sich die blista entschlossen, diese Beratung künftig auch ambulant, d.h. vor Ort, direkt in Senioreneinrichtungen durchzuführen. Dank der großzügigen Unterstützung der in Bad Nauheim ansässigen „Willy und Monika Pitzer Stiftung“ war es jetzt möglich, die notwendige mobile Ausstattung für die Fachberatung anzuschaffen.
„Vorerst beschränkt sich dieses neue Angebot allerdings auf Einrichtungen im Umkreis von 30 km um Marburg“, sagt Jürgen Nagel, Leiter der Reha-Abteilung der blista. „Denn“, so Nagel weiter, „man müsse zuerst Erfahrungen über den Bedarf und den Zeitaufwand sammeln, um entscheiden zu können, ob auch Senioreneinrichtungen in Orten, die weiter von Marburg entfernt sind, besucht werden können „

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