Die Rehabilitationseinrichtung RES

Neben der unmittelbaren Arbeit mit Schülern und Rehabilitanden haben in den Jahren 2003 und 2004 vielfältige Aktivitäten den Alltag in der RES geprägt. Dazu gehört zum Beispiel die Mitarbeit bei Messen, Ausstellungen und Kongressen. Von Mitarbeitern der RES wurden beim VBS-Kongress, der im August in Dortmund stattfand, fünf Fachvorträge gehalten. Kollegen, die sich im Arbeitsbereich der blinden- und sehbehindertenfreundlichen Gestaltung spezialisiert haben, führten mehrere Beratungen für Städte, Kliniken und andere Einrichtungen durch.

Für die blindentechnische Grundausbildung wurde mit dem Hauptkostenträger eine neue Leistungsvereinbarung abgeschlossen. Auf dieser Basis wurden Entgeltverhandlungen aufgenommen und abgeschlossen, die Konzeption für den Bereich des Wohnens in der Internatsgruppe wurde komplett überarbeitet, sie ist Bestandteil der Leistungsvereinbarung.

Die äußerst schwierigen Verhandlungen mit den Vertretern der gesetzlichen Krankenversicherung, insbesondere mit der AOK Hessen, zu einer Vereinbarung über die „Versorgung mit dem Blindenlangstock und der notwendigen Schulung für den Gebrauch“ konnten in den vergangenen zwei Jahren nicht erfolgreich abgeschlossen werden. Vor dem Hintergrund des Sozialgesetzbuches 9 ergaben sich für die Durchführung von Schulungen zu Lebenspraktischen Fähigkeiten erste und ernste Probleme zur Frage der Kostenübernahme. Eine Arbeitsgruppe des DBSV und des Berufsverbandes LPF, in der die RES vertreten war, hat dazu im Jahr 2004 ein umfangreiches Papier erarbeitet und damit eine Grundlage für Gespräche mit dem Bundesministerium für Gesundheit und Soziales und Vertretern der gesetzlichen Krankenkassen geschaffen.

Für die Frühförderung für blinde und sehbehinderte Kinder gilt seit Mitte 2003 eine Bundesverordnung, deren Ziele und Absichten durch eine Landesrahmenempfehlung präzisiert werden sollten, dies ist bis Ende 2004 nicht gelungen.

Bei der International Mobility Conference (IMC) im April 2003 wurde an die blista, Gründerin dieser Veranstaltung, der Wunsch herangetragen, sich zum 30-jährigen Jubiläum des Kongresses 2009 in Deutschland in Marburg zu treffen.

Folgend Stichworte zur Arbeit der einzelnen Bereiche.

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