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Weiters aus der RES (Teil 1/2)

Unterricht in O&M und LPF, Low Vision-Beratung und Sehhilfenanpassung

Insgesamt wurden 83 Schüler und 20 Rehabilitanden in O&M oder LPF unterrichtet. Zusätzlich wurden 8 weitere Reha-Maßnahmen im hessischen Raum durchgeführt.
Die Kollegen der Low Vision-Beratung und Sehhilfenanpassung haben im gleichen Zeitraum 101 Schüler und Rehabilitanden untersucht und in fast allen Fällen geeignete Empfehlungen für eine verbesserte Ausstattung mit optischen Hilfsmitteln geben können. Darüber hinaus wurde dieses besondere Angebot wieder von zahlreichen sehbehinderten Menschen, vornehmlich aus Hessen, in Anspruch genommen. Die Kooperation mit anderen hessischen Einrichtungen wurde weiter intensiviert.
Von den umfangreichen weiteren Aktivitäten seien hier die komplette Überarbeitung des Marburger Merkblattes für „O&M-Absolventen“, die Entwicklung des Marburger Typhlographie-Tests und die aktive Mitarbeit der Abteilung „Low Vision-Beratung und Sehhilfenanpassung“ an der „Woche des Sehens“ genannt.

Hilfsmittel und Informationstechnologie

Die Schwerpunkte der Arbeit des Teams liegen darin, Schüler und Rehabilitanden der blista und externe Klienten in den Bereichen Punktschrift und Textverarbeitung sowie in der EDV zu beraten und zu schulen.
Im Jahr 2005 wurden 129 EDV-Beratungen durchgeführt. Davon standen 36 im Zusammenhang mit dem Laptop-Projekt für Schüler der Carl-Strehl-Schule.
Insgesamt wurden 127 EDV-Schulungstage mit internen und externen Interessenten sowie 316 Unterrichtsstunden für Schüler und Rehabilitanden gehalten.

In den Orientierungswochen wurde in Kooperation mit den Fachkollegen der CSS für 45 potentielle Schüler Unterricht durchgeführt, um frühzeitig eine Einschätzung zum Stand der Arbeitstechniken vornehmen zu können. Auf dieser Basis konnte anschließend der individuelle Förderbedarf der neuen Schüler festgelegt werden. Ebenfalls gemeinsam erfolgte daraufhin die Durchführung von Schnelleinstiegskursen für neue Schüler und die Planung von langfristigen Fördermaßnahmen in den Bereichen Hilfsmittel und Arbeitstechniken für so genannte Quereinsteiger.
Die Kollegen des Teams arbeiteten auch bei der Entwicklung von IT-Qualifizierungsmodulen für Lehrer aller Blinden- und Sehbehindertenschulen in Hessen mit. Daneben wurde die Adaption der „EBSGO-Schulungskonzeption“ für das Windows-Betriebssystem XP und die aktuellen Anwendungsprogramme fertig gestellt und ein Grundlagenpapier zur Nutzung von PDF-Dateien für blinde und sehbehinderte Computeranwender erarbeitet. Außerdem hat die Beratung im Bereich DAISY deutlich zugenommen. Die gutachterlichen Tätigkeiten in verschiedenen Gerichtsverfahren wurden im Zusammenhang mit der Ausstattung von Lese-Sprech-Geräten mit Braillezeilen erbracht.

Der Psychologische Dienst / Bewegungsförderung

Die personelle Zusammensetzung des Psychologischen Dienstes hat sich geändert. Altersbedingt ist nach Valerie Pfau nun auch Andrea Vorberg, für deren über 20jährige Mitarbeit wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken, ausgeschieden.
Dem Psychologischen Dienst gehören inzwischen Frau Claas, Frau Stelker, Herr Dr. Hecker und Herr Röder als Koordinator an.
Die Angebote des Psychologischen Dienstes wurden von insgesamt 60 Schülern und Rehabilitanden in Anspruch genommen. Davon waren 36 langfristige Kontakte und 22 kurzfristig. In zwei Fällen wurden diagnostische Gutachten erstellt.

35 Schülerinnen und Schüler und 8 Rehabilitanden der Blindentechnischen Grundausbildung (BtG) nahmen individuelle Angebote der Bewegungsförderung in Anspruch. Die Förderung wird sowohl einzeln als auch in der Gruppe durchgeführt. Das Angebotsspektrum umfasst die psychomotorische Förderung, spezifische Wahrnehmungsförderung, Bewegungstherapie mit dem Pferd, Rückenschule, Entspannungsmethoden etc.

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