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Aus der Arbeit des Vereins

Vor neunzig Jahren, im Herbst 1915, hat Prof. Alfred Bielschowsky, der damalige Leiter der Augenklinik der Philipps-Universität, erstmals Reha-Kurse für im 1. Weltkrieg erblindete junge Männer eingerichtet. Diese Initiative führte dazu, dass Marburg als zentraler Standort für die Rehabilitation blinder Menschen ausgewählt und am 17. September 1916 in Berlin die Gründung der Deutschen Blindenstudienanstalt e.V. (blista) beschlossen wurde.
Heute, fast neunzig Jahre nach diesem Beschluss, kann man mit einem gewissen Stolz sagen, dass die Blindenstudienanstalt nach wie vor eine zentrale Rolle bei der beruflichen und sozialen Integration blinder und sehbehinderter Menschen spielt. Dies wird auch wieder beim Rückblick auf das Jahr 2005 deutlich, obwohl ein Jahresbericht naturgemäß die vielfältigen Aktivitäten und Ereignisse nur blitzlichtartig aufgreifen kann.
Bevor wir aber auf die Bereiche im Einzelnen eingehen, möchten wir, wie dies inzwischen guter Brauch ist, allen herzlich danken, die uns ideell oder finanziell bei der Erfüllung unserer Aufgaben beigestanden und geholfen haben.
Dieser Dank gilt vor allem den Bundesministerien, dem Land Hessen, der Stadt Marburg, dem Landkreis Marburg-Biedenkopf und unserem federführenden Kostenträger, dem Landeswohlfahrtsverband Hessen. Ein ganz besonderes Dankeschön gilt all unseren Förderern und Gönnern, den Firmen und Privatpersonen, die uns in der Vergangenheit unterstützt haben und hoffentlich auch weiterhin unterstützen. Besonders zu erwähnen sind hier auch die treuen Hörerinnen und Hörer und Leserinnen und Leser unserer Blinden-Bibliothek. Nur mit ihrer Hilfe konnten wir unsere Aufgaben im Interesse blinder und sehbehinderter Menschen erfüllen.

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