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Ambulante Förderung

2006 war auch das Jahr einer Fülle europäischer Begegnungen: Schüleraustausche mit Angers (Frankreich), Krakau (Polen) und Worchester (GB) gibt es seit vielen Jahren. Neu dazu kamen von der EU geförderte Projekte, bei denen die Auszubildenden der Höheren Berufsfachschule für das Fremdsprachensekretariat (FSK) eindrucksvoll ihre Sprach- und Organisationskenntnisse demonstrierten. Nach Tagungen in Wien und Cluj-Napoca (Rumänien) trafen sich Teilnehmer aus 9 Ländern zur Realisierung eines gemeinsamen Projektes in Marburg. Ein FIA-Projekt („Foreign Inspiration of Art”) mit Jugendlichen aus 5 europäischen Ländern organisierte der FSK der blista. Sie hatten Gäste eingeladen aus Litauen, Polen, Rumänien und Frankreich und man hatte sich viel vorgenommen. Innerhalb weniger Tage, in denen sich die sehbehinderten Jugendlichen überhaupt erst kennen lernen mussten, wollten sie ein gemeinsames Projekt auf die Bühne bringen, von dem niemand vorher wusste, wie es aussehen würde. Von der EU finanziell unterstützt, kamen aus jedem der vier Länder 8 Schülerinnen und Schüler und jeweils 2 Lehrer, die alle in der Jugendherberge untergebracht waren. Am Ende haben sie mehrere Szenen auf die Bühne gebracht, überwiegend in englischer Sprache, mit denen typische Gewohnheiten und Klischees einiger Länder humorvoll dargestellt wurden. Nachdem sie sich erst einmal näher gekommen sind, wollen alle dies gerne wiederholen.

Abschlüsse

Über die Abschlussprüfungen in den verschiedenen Schulformen informiert Tabelle 3:

Tabelle 3: Abschlussqualifikation
Abschlussqualifikation Abitur AG und BG Fachhochschulreife
(FOS und FOW)
Assist. Inf.-Wirtschaft Assist. Fremdsprachen Fachhochschulreife
(schul. Teil)
Inf.-Kaufmann
Anzahl 18 8 9 7 2 7

Aufnahmeverfahren

Das Aufnahmeverfahren in die CSS sieht die folgenden Schritte vor:
Nach vorheriger Abklärung der jeweils vorliegenden Situation werden die Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern zu Informationsgesprächen mit der Schul- und Internatsleitung geladen. Danach wird die Entscheidung getroffen, ob diese Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme an den Orientierungswochen eingeladen werden. Über die endgültige Aufnahme wird nach möglichst umfassender Feststellung des jeweils vorliegenden individuellen Förderbedarfs durch alle pädagogischen Abteilungen der blista nach Abschluss der Orientierungswochen entschieden.
Eine Übersicht vermittelt Tabelle 4. Zusätzlich informierte die Schul- und Heimleitung auf verschiedenen Elternversammlungen in anderen Schulen über die Bildungsangebote der blista.

Tabelle 4: Aufnahmeverfahren
Aktivität Anfragen Info-Gespräch Teilnahme an der
Orientierungswoche
Aufnahme in die
CSS/BtG
Anzahl 103 72 67 55

Klassen und Studienfahrten

Klassen und Studienfahrten sowie ein- bis zweitägige Exkursionen sind Bestandteil des sonderpädagogischen Profils der CSS (siehe Tabelle 5).

Tabelle 5: Übersicht über Klassen- und Studienfahrten im Jahr 2006
Klassenfahrten Studienfahrten
(JgSt. 11)
Studienfahrten
(JgSt. 13)
Ziele Westerhever (Nordsee)
(Kl. 6)
Como Berlin
Reiterfahrt Dankerode
(Kl. 7)
Gardasee Süd-Frankreich
Wassersport Edersee/
Weser (Kl. 8)
Paris Sizilien
Skisport Habischried
(Kl. 9)
Kroatien Wien
Straßbourg
(Kl. 10)
Barcelona

Praktika

Zur schulischen Ausbildung an der CSS gehört die Durchführung eines Praktikums in einem selbstgewählten Betrieb beziehungsweise in einer selbstgewählten Einrichtung. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 sollen ihre Praktikumsplätze in Marburg suchen, alle übrigen suchen sich einen Praktikumsplatz in Deutschland bzw. in Europa. Eine Übersicht vermittelt Tabelle 6.

Tabelle 6: Praktika im Jahr 2006
Schulform AG 10 Fachoberschule
(FOS)
Assist.
Ausbildung. BIW
Assist.
Ausbildung FSK
Anzahl der Schüler 26 10 5 8
Praktikum Dauer 2 Wochen 6 Monate 1 Monat 1 Monat
Ort Marburg Deutschland Deutschland Finnland, Hongkong,
England, Rumänien,
Luxembourg

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