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Bericht des Vorstandes 2008

Inhaltliche Schwerpunkte

Der intensive fachliche Austausch auf nationaler und internationaler Ebene, ist seit jeher fester Bestandteil der Arbeit der Deutschen Blindenstudienanstalt e.V.
Auch im Jahr 2008 waren wir Ausrichter wichtiger Tagungen und Kongresse bzw. haben uns an ihrer Vorbereitung und Durchführung beteiligt.

Tagung des AK/VBS der Leiter und Leiterinnen der Bildungseinrichtungen in Marburg

In der Zeit vom 23. - 25.04.2008 fand in Marburg die Tagung des AK der Leiter/Innen der Einrichtungen für blinde und sehbehinderte Menschen statt.
Neben der Grundsatzdiskussion zur inklusiven Schule wurden die Themenfelder Kompetenzerfassung und Leistungsevaluation, Soziale Kompetenz, E-Learning, O & M/ LPF aus sozialrechtlicher Sicht, aktuelle Konzepte zur Schulleiterqualifikation bearbeitet.
Über die Angebote der blista, insbesondere auch im medialen Bereich, wurde intensiv informiert. Die kommende Tagung wird 2009 in Schleswig ausgerichtet.

Verband für Blinden- und Sehbehindertenpädagogik e.V. (VBS) - Kongress

In den Sommerferien fand in Hannover der VBS-Kongress statt. Diese zentrale Veranstaltung ist für die Blinden- und Sehbehindertenpädagogen ein wichtiges Forum zum Austausch über bestehende Praxis und zukünftige Konzepte.
Die blista beteiligte sich mit 18 Beiträgen an der Diskussion zum Leitthema „Teilhabe gestalten”.

IMC

Die Vorbereitungen für die Durchführung der „International Mobility Conference” (IMC), die zu ihrem 30-jährigen Jubiläum vom 14. - 17.07.2009 in Marburg stattfinden wird, sind in vollem Gange. Die blista erwartet 400 bis 500 Teilnehmer. Nachdem die Deadline für das Einreichen von Abstracts um einen Monat verlängert wurde, liegen uns mittlerweile deutlich mehr Vorschläge vor, als im geplanten Programmschema unterzubringen sind.
Informationen finden Interessenten auf der Seite [extern]www.imc.blista.de.

Kooperation mit Universitäten

Kooperation mit der Universität Marburg

Eine qualifizierte Schul- und Berufsausbildung ist eine wesentliche Voraussetzung für die erfolgreiche Integration behinderter Menschen in den ersten Arbeitsmarkt. Wie gut diese Integration funktioniert und wie erfolgreich blinde und sehbehinderte Abiturienten in ihrem späteren Berufsleben tatsächlich sind, soll jetzt durch eine wissenschaftliche Studie des Fachbereichs Erziehungswissenschaften der Marburger Philipps-Universität, zumindest für die Absolventen der Deutschen Blindenstudienanstalt, geklärt werden. Das Forschungsprojekt startet am 01.11.2008 und hat eine Laufzeit von 24 Monaten. Befragt werden sollen die Schulabgänger der blista aus den Jahren 1978, 1988 und 1998.
Weitere Forschungsprojekte sind geplant.

Berufsbegleitender Weiterbildungsmaster in der Blinden- und Sehbehindertenpädagogik

Mit dem hessischen Kultusministerium und den Universitäten finden Gespräche statt, einen Weiterbildungsmaster in Marburg anzubieten. Die Lehrerinnen und Lehrer der Carl-Strehl-Schule, die in der Regel die Lehrbefähigung für das Gymnasium besitzen, sollen berufsbegleitend eine anerkannte Weiterbildung zum Blinden- und Sehbehindertenpädagogen absolvieren.

Kooperation mit der Universität Hamburg

Was ist die besondere Didaktik eines Blinden- und Sehbehindertenunterrichtes? Durch Studenten der Universität Hamburg sollen konkrete Unterrichtssituationen medial festgehalten und so aufbereitet werden, dass die Diskussion um eine spezifische Didaktik im Unterricht mit blinden und sehbehinderten Schülerinnen und Schülern in der Schnittfläche zwischen allgemeiner und Fachdidaktik und einer Pädagogik bei Beeinträchtigung des Sehens mit konkreten Beispielen gestützt wird.
Ziel ist es, die Ergebnisse so aufzubereiten, dass sie anschlussfähig für eine Debatte um Standards einer inklusiven Schule sind.

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