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Aus der RES

Anerkennung der Fachschule

Welch qualitativ hochwertige Ausbildung in Marburg geleistet wird, erkennt jetzt auch das Hessische Kultusministerium an und hat der Rehabilitationseinrichtung der blista (RES) die „Staatliche Anerkennung als Ergänzungsschule” erteilt.
Dies ist zweifelsohne ein Meilenstein, der mit Sicherheit dazu beitragen wird, dass die blinden und sehbehinderten Menschen in Deutschland auch weiterhin bei ihrem Wunsch nach Unabhängigkeit und Selbstständigkeit qualifiziert gefördert und unterstützt werden können.

IMC

More than a Cane” lautete der Titel der „13. International Mobility Conference” (IMC), die vom 14. bis 17. Juli 2009 in Marburg stattfand und von der blista ausgerichtet wurde.
Wie der Titel bereits verdeutlicht, ging es bei dieser Tagung nicht nur um den Austausch von Reha-Fachleuten über Langstöcke, unterschiedliche Ampelanlagen und Kreuzungen oder die Vermittlung von Pendeltechniken.
Der Blick ins Programm zeigte, dass das Thema Mobilität und Selbstständigkeit blinder und sehbehinderter Menschen inzwischen in allen Regionen dieser Welt angekommen ist und ernst genommen wird.

Bei allen technischen Fortschritten waren sich die Experten aber auch einig, dass der intensive Unterricht blinder oder sehbehinderter Menschen in „Orientierung und Mobilität” unverzichtbar bleibt. Nur auf der Basis einer soliden Ausbildung mit dem weißen Langstock oder Führhund könnten blinde Menschen diese neuen Entwicklungen auch sinnvoll nutzen.
Einen besonderen Stellenwert hatte auf der Konferenz neben dem weltweiten fachlichen Austausch auch die persönliche Begegnung.
Viel Lob erfuhren nicht nur die Organisatoren, sondern auch die Referenten aus fünf Kontinenten, die ein breites Themenspektrum abdeckten und so dem Titel der Konferenz gebührend Rechnung trugen.

10 Jahre Fortbildungsprogramm

Seit nunmehr 10 Jahren bietet die blista ein breit gefächertes Fort- und Weiterbildungsprogramm an. In fast 300 Veranstaltungen mit mehr als 3000 Teilnehmern wurden unter anderem Lehrer, pädagogische Fachkräfte, Orthoptistinnen und Reha-Fachleute für ihre Arbeit mit blinden und sehbehinderten Menschen weiterqualifiziert.
Aber auch Angebote für Eltern und zunehmend für blinde und sehbehinderte Menschen gehören zu diesem Programm.

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