Sie sind hier:

Wirtschaftliche Situation

Die wirtschaftliche Situation der blista war in 2009 durch mehrere Besonderheiten geprägt:

Jahresabschluss 2008

Wiederum konnte die Jahresrechnung bereits im Juni dem Wirtschaftsprüfer vorgelegt werden. Der Prüfbericht liegt der Mitgliederversammlung vor. Das Jahresergebnis ist positiv. Bereinigt um Besonderheiten, Erbschaften und anderes stellt sich das reine Betriebsergebnis zwar deutlich besser als im Vorjahr, jedoch immer noch negativ dar.

Entgeltverhandlungen

Im Januar konnten bereits die Verträge für das Internat und die blindentechnische Grundbildung (BTG) mit zufrieden stellendem Ergebnis unterzeichnet werden.
Als etwas schwieriger gestalteten sich die Verhandlungen zum Entgelt „Tagesstruktur”, welches die Schule und einen Teil der Leistungen der RES umfasst. Hier waren zunächst einmal die Grundlagen zu klären, weil dieses Entgelt seit den 1980er Jahren nicht verhandelt, sondern stets nur mit den jährlichen Pauschalerhöhungen fortgeschrieben worden war. Die nun erzielten Ergebnisse blieben hinter unseren Erwartungen zurück und zwingen zu Einsparungen im Personalhaushalt. Eine gewisse Kompensation konnte durch Mehreinnahmen seitens des Ersatzschulfinanzierungsgesetzes und durch die leicht gestiegene Schülerzahl erreicht werden.

Der frühestmögliche Termin für erneute Verhandlungen kann erst in 2010 für das Jahr 2011 vereinbart werden.

Frühförderung

Am 14. April fand in Marburg die zweite Verhandlungsrunde zum Kostensatz 2009 zwischen den Leistungsanbietern und Trägern statt. Die Verhandlungen konnten positiv abgeschlossen werden.

Schülerzahlentwicklung

Die blista ist als überregionale Angebotsschule mit ihrem Konzept der Internatsunterbringung und ihres Rehabilitationsangebotes im zurückliegenden Jahr erfolgreich aufgetreten.
Die positive Resonanz unserer Arbeit zeigt sich in der sehr guten Nachfrage nach unserem Gesamtangebot aus Schule – Internat – Rehabilitation.
Der Bildungsfaktor Abitur ist dabei immer noch der Hauptanziehungspunkt.
Für das Schuljahr 2009/2010 ist festzustellen:

  1. Die Schülerzahl ist gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen.
  2. Die größte Gruppe bilden Quereinsteiger zu den Klassen 10/11
  3. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler mit zusätzlichen Einschränkungen und erhöhtem Förderbedarf nimmt weiter zu.

[intern]Zurück[intern]Inhalt[intern]Weiter

Zurück an den Anfang der Seite