FB 27 Konzepte der Frühförderung

Für Fachkräfte in der Frühförderung blinder und sehbehinderter Kinder

Diese Fortbildung dient der Einführung in die Weiterbildung zum Frühförderer und zur Frühförderin für blinde und sehbehinderte Kinder. Deshalb wird am Anfang ein kurzer Überblick über die verschiedenen Module des Curriculums und ihre inhaltlichen Bezüge gegeben. Danach werden Konzepte zur Frühförderung von Kindern mit einer Behinderung dargestellt. Es sollen Kriterien erarbeitet werden, anhand derer sich Anspruch und Zielsetzung der Konzepte kritisch bewerten lassen.

Weiterhin werden die historischen Veränderungen in der Zielsetzung von Frühförderung dargestellt, z. B. von der defizitorientierten zur adaptiv-kompensatorischen Vorgehensweise in der Entwicklungsförderung, vom Laien- und Co-Therapeutenmodell zu einem Kooperationsmodell.

Frühförderung bedeutet für das Kind mit Blindheit oder Sehbehinderung nicht nur Förderung von Entwicklungsfertigkeiten zur Vermeidung von Entwicklungsverzögerungen, sondern auch Abbau möglicher Verhaltensprobleme. Frühförderung dient dem emotionalen Wohlbefinden und der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes. Das Hauptziel von Frühförderung besteht nicht in der Anpassung an die Normwerte sehender Kinder, sondern in der Förderung des besonderen Entwicklungsweges blinder und sehbehinderter Kinder.

Besonderer Hinweis: Der Kurs entspricht nach Umfang und Inhalt dem Kurs 1.1 des Weiterbildungscurriculums des VBS „Weiterbildung zum Frühförderer und zur Frühförderin für blinde und sehbehinderte Kinder“. Die Fortbildung wird in Kooperation mit der Johann Wilhelm Klein-Akademie Würzburg angeboten.


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Referenten: Frank Laemers, Pädagogische Hochschule Heidelberg

Teilnahmebeitrag: 100 €

Bitte nutzen Sie zur Anmeldung die Online-Anmeldung auf www.jwk-akademie.de.

Termin: 15.02.2017, 10:00 - 18:00 Uhr

Teilnehmerzahl: 20 Personen

Anmeldeschluss: 02.01.2017

Kontakt: bildungsangebote@blista.de