FB 30 Neuropädiatrie

Für Fachkräfte in der Frühförderung blinder und sehbehinderter Kinder.

In der Frühförderung sehbehinderter und blinder Kinder werden wir immer häufiger mit Schädigungen des Zentralnervensystems und daraus resultierenden komplexen Krankheitsbildern und Mehrfachbehinderungen konfrontiert. Zum Verständnis der besonderen Bedürfnisse dieser Kinder ist es notwendig, sich mit neurologischen Erkrankungen im Kindesalter, den zugrundeliegenden neuroanatomischen und neurophysiologischen Gegebenheiten und den Möglichkeiten und Grenzen therapeutisch-pädagogischen Intervention auseinanderzusetzen.

In diesem Kurs werden den Teilnehmenden die häufigsten Krankheitsbilder in Ätiologie und Erscheinungsform erklärt, die durch cerebrale Schädigungen entstehen und häufig auch mit Beeinträchtigungen des Visuellen Systems verbunden sind. Dazu gehören Cerebralparesen, Hydrocephalus und Spina bifida, Balkenagenesie, Porencephalie, Lissenzephalie, die periventrikuläre Leukomalazie u.a. Ebenso werden die am häufigsten vorkommenden Epilepsieformen des Kleinkindalters und die zum Verständnis dieser Krankheitsbilder notwendigen neurophysiologischen und neuroanatomischen Grundlagen behandelt.

Besonderer Hinweis: Der Kurs entspricht nach Umfang und Inhalt dem Kurs 4.1 des Weiterbildungscurriculums des VBS „Weiterbildung zum Frühförderer und zur Frühförderin für blinde und sehbehinderte Kinder“. Die Fortbildung wird in Kooperation mit der Johann Wilhelm Klein-Akademie Würzburg angeboten.



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Referenten: Prof. Dr. med. Andreas Hahn (Neuropädiater), Gießen

Teilnahmebeitrag: 216 €

Bitte nutzen Sie zur Anmeldung die Online-Anmeldung auf www.jwk-akademie.de.

Termin: 09.11.2017, 10:00 - 18:00 Uhr, und 10.11.2017, 09:00 - 17:15 Uhr

Teilnehmerzahl: 20 Personen

Anmeldeschluss: 02.10.2017

Kontakt: bildungsangebote@blista.de