Frische Smoothies im Juni (Folge 6)

Moin, Moin Kinners!
Moin, Moin ihr Leichtmatrosen!

Ich habe für Euch ein paar tolle Rezeptideen, die ich euch hier unterbreiten möchte. Wie wäre es mit einem kleinen Vitaminflash ??? ;-)

Nektarinen-Blutorangen–Smoothie

Ihr benötigt:

  • ca. 300 Gramm Nektarinen, das Fruchtfleisch ohne Stein
  • 0,5 Liter Blutorangensaft, gut gekühlt
  • 1 Eßlöffel Honig, oder nach Geschmack, 1 Teelöffel von unseren selbstgemachten Vanillezucker
  • 0,1 Liter Mineralwasser mit Kohlensäure, gut gekühlt

Die Nektarien vor dem Entsteinen unbedingt waschen. Das Fruchtfleisch in einen Mixbecher oder eine Rührschüssel geben und für 45 Minuten in den Tiefkühler stellen. Das ist wichtig, weil beim Pürieren durch die Reibung Wärme entsteht. Wenn die Zutaten gut gekühlt sind , bleibt der Smoothie währen der Produktion kalt genug, sodass man ihn gleich genussvoll vernichten kann… ;-)

Dann den Blutorangensaft, den Honig und den Vanillezucker zugeben. Alles mit dem Mixer oder einem Zauberstab gut pürieren. Nach Geschmack noch etwas Mineralwasser zugeben und vorsichtig unterrühren. Alles in Gläser füllen und genießen. Die Nektarinen kann man übrigens auch hervorragend durch vollreife Aprikosen ersetzen.

Erdbeer-Bananen-Smoothie

  • ca. 300 Gramm Erdbeeren
  • 1 ½ Bananen, gerne vollreif, also die mit der braunen Schale, die eh niemand mehr isst. Dabei haben die dann erst die richtige Süße!
  • 0,5 Liter Apfelsaft naturtrüb, gut gekühlt
  • 0,15 Liter Mineralwasser mit Kohlensäure, gut gekühlt

Die Erdbeeren waschen und den grünen Blütenansatz entfernen. Die Bananen schälen und in Stücke schneiden. Das Obst in einen Mixbecher geben und wieder für ca. 40 Minuten in den Froster stellen. Dann den Apfelsaft zufügen, alles fein pürieren, Mineralwasser unterrühren und in Gläser füllen.

Mango–Kokosnuss–Smoothie

  • 400 Gramm Mango, gerne auch die gewürfelten aus dem Tiefkühlfach, beispielsweise von Aldi oder Lidl: Oder vollreife frische Mangos, die man eventuell vergessen hat aufzuessen.
  • 2 Dosen Kokosmilch
  • etwas Rohrzucker oder Honig, ich würde nur 1 Teelöffel nehmen
  • einen Spritzer Limettensaft
  • 0,15 Liter Mineralwasser, gut gekühlt

Frische Mangos schälen und das Fruchtfleisch vom Stein befreien. Dann in den Mixbecher geben und wieder wie oben kalt stellen. Alternativ kann man wie schon gesagt auch die fertig geputzten und gewürfelten Mangos aus dem Tiefkühlfach nehmen. Dann die Kokosmilch dazu geben und alles fein pürieren.

Kokosmilch enthält ja doch ein wenig Fett, das diesem Smoothie eine besondere Cremigkeit gibt. Wer lieber ohne das enthaltene Kokosfett genießen will, nimmt Kokoswasser, das es inzwischen ja auch zu kaufen gibt. Einen Spritzer Limettensaft und etwas Rohrzucker zufügen. Mineralwasser wieder vorsichtig unterrühren. In Gläser füllen - gerne auch on the Rocks - und genießen. Bei der Verwendung von reinem Kokoswasser das Mineralwasser bitte weglassen.

Yoghurt Smoothie mit Kirschen und Banane

Ihr benötigt:

  • 200 Gramm Süßkirschen, ist gerade Saison
  • 1 vollreife Banane (das sind diejenigen, deren Schale schon braun wird)
  • ca. 0,3 Kg 10 %igen Yoghurt, gut gekühlt
  • ca. 0,1  Liter Milch, gut gekühlt
  • 1 Esslöffel Honig

Die Rührschüssel im Froster gut vorkühlen. Die Kirschen waschen und entsteinen. Die Banane schälen und in Stücke schneiden. Alles in die eiskalteRührschüssel bzw. den Mixaufsatz geben und fein pürieren. Sollte euch das etwas zu dicklich sein, kann man noch etwas Milch nachgeben. In ein großes Trinkglas 1 Kugel Vanilleeis geben, den Smoothie darüber gießen und mit einem Blatt Minze garnieren. Strohhalm dazu und dann viel Spaß beim Genießen.

Smoothies lassen sich sehr gut vorbereiten und man kann Sie auch gut mitnehmen. Dafür eignen sich hervorragend die Thermobecher aus Edelstahl, die man auch für "Coffee to go" nimmt. Da bleiben die dann, je nach Qualität der Becher, mehrere Stunden kalt.

Last, not least: Für die nächste Grillparty

ein ganz tolles Zwiebel-Knoblauchbrot im Topf gebacken

Dazu benötigen wir einen großen gusseisernen, nicht beschichteten Bratentopf mit Deckel. Ausserdem wird benötigt: Dinkelmehl 1050, Weizenmehl 550, Hefe, Salz, Wasser, Röstzwiebeln aus den Supermarkt und Knoblauch.

Zutaten für den Vorteig:

  • 0,2 Kg Dinkel oder Weizenmehl Typ 1050
  • 5 Gramm Hefe
  • 6 Gramm Salz
  • 0,2 Liter Wasser, handwarm

Alle Zutaten mischen und zu einem glatten Teig rühren. Über Nacht abgedeckt stehen lassen.

Am nächsten Morgähn ... ;-)

Autolyse Teig:

  • 420 Gramm Weizenmehl Typ 550
  • 250 Gramm sehr warmes, aber nicht kochende Wasser. So 50 Grad warm.

Die Zutaten in eine Rührschüssel geben, glatt rühren und mindestens 1 Stunde stehen lassen.

Haupteig:

Nun den Knethaken an die Maschine anbringen und den Hefeteig zum Autolyseteig in die Rührschüssel geben. Noch fünf Gramm frische Hefe und etwas, 2 Esslöffel, Wasser zugeben und den Teig in der Maschine kneten. Während des Knetens dann noch 6 Gramm Salz zugeben. Wenn der Teig gut gemischt ist, fügt man noch zwei Becher Röstzwiebeln und zwei feingehackte Knoblauchzehen zu. Insgesamt den Teig etwa 7 Minuten kneten. Es könnte sein, dass der Teig etwas feucht ist, aber die trocken Zwiebeln nehmen viel Feuchtigkeit auf.

Jetzt den Teig 90 Minuten gehen lassen, nach 45 Minuten einmal dehnen und falten. Am Ende der ersten Gärphase ein bis zwei Brotlaibe formen und diese nochmals 60 Minuten abgedeckt gehen lassen. Inzwischen den Backofen auf 250 Grad vorheizen, samt den Gusseisernen Bratentopf plus Deckel. Mittlere Schiene.

Den heißen Topf vorsichtig aus den Ofen nehmen, beim Abstellen darauf achten, dass die Fläche hitzebeständig ist. Den Brotlaib in den Topf gleiten lassen, Deckel drauf und wieder in den Ofen. Nach zehn Minuten die Temperatur auf 190 Grad runter regeln. Das Brot benötigt ca. 50 – 60 Minuten. Die letzten zehn Minuten den Deckel vom Bratentopf nehmen.

Ich backe das gelegentlich auch ohne Bratentopf auf einen Pizzastein, der beim Vorheizen aber auch im Ofen heiss werden muss. Dann sollte man aber ein Schnapsglas Wasser in einen kleinen Stieltopf zusammen mit den Brot in den Ofen geben. Zum Verdampfen. Nach der Backzeit das Brot aus den Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Wenn man am Ende der Backzeit kontrollieren will, ob das Brot gar ist, einfach auf die Unterseite klopfen. Klingt das Brot hohl ist es gut. Ansonsten direkt nochmal für ein paar Minuten in den Ofen ...

Guten Appetit!

Kleiner Tipp noch, das Salz darf nie direkt auf die Hefe, die geht dann kaputt. Und wenn man die Hefe ganz gut auflösen will, nimmt man etwas von dem benötigten Wasser und rührt die frische Hefe da rein. Dann in den Teig und los gehts ...

Mit freundlichem Gruß aus der Kombüse
Smut Peter und Team
Rückmeldungen gerne unter kochkiste @blista.de

P.S.: Ihr kennt ja meinen Einheitspreis, kost pro Rezept 5 Mark ;-)