Psychologische Beratung

Die Gründe, sich an den Psychologischen Dienst zu wenden, sind vielfältig: eine Stärkung des Selbstbewusstseins, der Umgang mit Ängsten, Konflikte mit Mitschülern, behinderungsbezogene Themen, die Ablösung von den Eltern oder die Aufarbeitung von Erfahrungen.

Das Foto zeigt das 5-köpfige Team
Das Team des Psychologischen Dienstes (v.l.n.r.): Dr. Werner Hecker (Leitung), Jana Trommer, Stefan Stein, Christina Georgi und Andrea Ollefs. © blista

Die blista gewährleistet, dass eine professionelle, psychologische Unterstützung für ratsuchende Schülerinnen und Schüler, für Eltern und Pädagogen unkompliziert und schnell erfolgen kann. Die Fachkräfte des Psychologischen Dienstes sind Diplompsychologen bzw. Diplompsychologinnen und verfügen über Zusatzqualifikationen in Verhaltenstherapie oder systemischer Psychotherapie. Der Psychologische Dienst ist übergreifend in Schule, Internat und RES tätig. Seine Schwerpunkte sind die Diagnostik, Beratung und Psychotherapie von Schülerinnen und Schülern der Carl-Strehl-Schule und Rehabilitanden der Blindentechnischen Grundausbildung sowie die Beratung der pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Zusammenarbeit mit Eltern ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit.

    Für Schülerinnen und Schüler der blista

    Die Gründe, einen therapeutischen oder beratenden Kontakt zu suchen, können sehr vielfältig sein. Oft geht es um Konflikte mit Mitschülern, die Ablösung von den Eltern oder behinderungsbezogene Themen, wie die Angst zu erblinden oder Unsicherheiten im Kontakt mit Sehenden.

    Unsere Angebote für Schülerinnen, Schüler und Rehabilitanden

    • psychologische Beratung und Therapie bei persönlichen Sorgen und Schwierigkeiten
    • Krisenintervention bei besonders schwierigen Lebenssituationen
    • Gruppenangebote, etwa zur Förderung der sozialen Kompetenz, zur Entspannung oder zur Überwindung von Prüfungsangst
    • Förderung bei Schulschwierigkeiten, Teilleistungsschwächen, Konzentrations- und Gedächtnisproblemen u.a.m.

    Die psychologische Unterstützung findet in der Regel in Form von Einzelgesprächen statt. Über die Inhalte der Gespräche besteht Schweigepflicht.

    Für Eltern

    Viele Eltern erleben den Wechsel ihrer Kinder nach Marburg mit widersprüchlichen Gefühlen. Ein guter Bildungsabschluss, die Selbstständigkeitsentwicklung und rehabilitative Förderung stehen auf der einen Seite - die Trennung vom Elternhaus und der gewohnten Umgebung auf der anderen.

    In dieser Situation den Entwicklungsstand eines Kindes oder Jugendlichen richtig einzuschätzen und mögliche Förderinhalte festzulegen, ist eine Aufgabe, bei der der Psychologische Dienst von Anfang an eingebunden ist und bereits im Rahmen der Informationsgespräche und der Probe- und Orientierungswochen mitwirkt.

    Unsere Angebote für Eltern beinhalten

    • Beratung bei psychologischen Fragestellungen und Erziehungsfragen
    • Offene Sprechstunde an Elternsprechtagen, telefonische Beratung, Termine an Heimfahrtwochenenden
    • Angebote besonderer Fortbildungen