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Leben im Internat

Einblicke ins Internatsleben

Wer eine Wohngruppe des Internats der Carl-Strehl-Schule betritt, spürt schnell: Hier geht es nicht nur um einen Schlafplatz während der Schulzeit. Es geht um ein Zuhause auf Zeit – einen Ort, an dem junge Menschen wachsen, Freundschaften schließen, Verantwortung übernehmen und ihren eigenen Weg finden.

Ein Alltag zwischen Stadtleben und Geborgenheit

Die Wohngruppen liegen mitten in der Marburger Innenstadt. Für die jungen Menschen bedeutet das: kurze Wege zur Schule, aber auch zu Eisdielen, Kinos, Cafés und Parks. Diese Nähe zum Stadtleben ist kein Zufall. Sie unterstützt Orientierung, Selbstständigkeit und eröffnet vielfältige Möglichkeiten gesellschaftlicher Teilhabe – vom selbst organisierten Stadtbummel bis zum Besuch kultureller Angebote.

Viele Schüler*innen erzählen später, wie sehr ihnen diese Umgebung geholfen hat, ihren Alltag selbstbewusst zu gestalten und sich als aktiver Teil der Gemeinschaft in Marburg zu fühlen.

Gemeinschaft erleben – Selbstständigkeit entwickeln

In den Wohngruppen des Internats leben Schüler*innen der Carl-Strehl-Schule zusammen – koedukativ, vielfältig und offen. Das tägliche Miteinander schafft Vertrauen und stärkt die Persönlichkeit. Gemeinsame Mahlzeiten, Spieleabende, Ausflüge oder einfach Gespräche im Wohnzimmer sorgen dafür, dass aus Mitbewohner*innen oft enge Freundschaften werden.

Parallel dazu wohnen die Auszubildenden von focus arbeit in eigenen Wohnbereichen, die ebenfalls zentral in Marburg liegen. Auch dort entsteht ein lebendiges Gemeinschaftsgefühl, das den jungen Erwachsenen hilft, ihren Alltag selbstständig zu gestalten und sich in einer neuen Umgebung zurechtzufinden.

In beiden Bereichen begleiten pädagogische Fachkräfte die Jugendlichen und jungen Erwachsenen aufmerksam, ohne ihnen die Verantwortung abzunehmen. Sie sind da, wenn Unterstützung gebraucht wird – und lassen Raum, wenn jemand eigene Schritte gehen möchte.

Individuelle Förderung – ganz selbstverständlich

Jeder junge Mensch bringt eigene Stärken, Wünsche und Herausforderungen mit. Das Internat bietet dafür einen Rahmen, der Orientierung gibt, aber nicht einengt. Ob es um schulische Fragen, persönliche Themen oder die Planung der Zukunft geht: Die pädagogischen Teams beraten, begleiten und ermutigen. Ziel ist es, dass die Schüler*innen lernen, Entscheidungen zu treffen, Verantwortung zu übernehmen und ihren eigenen Lebensweg zu gestalten.

Partizipation

Im Internat wählen die Schüler*innen einen Internatsrat, der ihre Interessen gegenüber der Internatsleitung vertritt und im Rahmen der Gremienarbeit aktiv an der Weiterentwicklung des Internats beteiligt ist. Der Internatsrat leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Partizipation und trägt dazu bei, dass sich alle gehört fühlen.

Hierzu finden monatliche Treffen statt, um über aktuelle Anliegen zu debattieren. Zusätzlich werden in jeder Wohngruppe Gruppensprecher gewählt, die als Bindeglied zur gesamten Schülerschaft tätig sind.

Es ist für uns selbstverständlich, dass die Schüler*innen den Internatsalltag in der Wohngruppe aktiv mitgestalten. In regelmäßigen Gruppenbesprechungen besteht die Möglichkeit alle wichtigen Dinge miteinander abzustimmen. So entsteht ein Alltag, in dem sich junge Menschen gehört fühlen und lernen, Verantwortung für ihre Gemeinschaft zu übernehmen.

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Portraitfoto Julia Schneider lächelt freundlich in die Kamera. Sie hat mittellange braune Haare und trägt eine weiße Bluse.

Julia Schneider

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j.schneider@blista.de

Portraitfoto Marie Mattheis - sie hat langes mittelblondes Haar und trägt ein helles Oberteil.

Marie Mattheis

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m.mattheis@blista.de