Medien für inklusiven Unterricht

Wie ist eine Blüte aufgebaut? In welchem Winkel schneiden sich zwei Geraden? Wie unterscheidet sich der Pinselstrich von Van Gogh und Monet? Ob Pflanzenkunde, Geometrie oder Malerei ... - taktile Medien erleichtern das gemeinsame Lernen von blinden, sehenden und sehbehinderten Schülerinnen und Schülern. Sie ermöglichen die chancengleiche Vermittlung von Sachverhalten in Fächern wie Mathematik, Biologie, Kunst, Chemie, Physik. Sie eröffnen neue Wege für ein Lernen "auf Augenhöhe" und selbstständiges Experimentieren.

Inklusion braucht Qualität

Kontinuierlich werden an der blista neue Lehr- und Lernmittel entwickelt, von denen alle Schüler profitieren. So etwa der Chemie-Legekasten, Themenhefte zur Wahrscheinlichkeits- oder Prozentrechnung und 3D- Modelle für den Unterricht. Bei der Erstellung der tastbaren Medien, für die sehr viel Wissen und "Fingerspitzengefühl" nötig ist, stützen wir uns auf wissenschaftliche Untersuchungen und unsere Anwendungserfahrungen aus dem Bereich Orientierung und Mobilität. Viele Modelle entstehen in enger Zusammenarbeit mit den Schülern und Lehrkräften der Carl-Strehl-Schule.

 

3 Fotos zeigen Schüler beim Ertasten eines Blütenmodells, Kultusminister Lorz und das Plenum der Auftaktveranstaltung zum 100-jährigen Jubiläum der blista
Titelbild der blista-Fachtagung Inklusion braucht Qualität © blista

"VISCH" - Visualisierungen in Schulbüchern - lautet der Kurztitel eines Leitfadens, hinter dem langjährige Erfahrungen im Bereich des Gestaltens für blinde und sehbehinderte Menschen stehen, die hier mit aktuellen Überlegungen und Entwicklungen zusammenfließen. Sie können diesen Leitfaden bei uns beziehen.