Forschung und Entwicklung

Unter dem Stichwort „Teilhabeforschung“ hat die blista in den vergangenen Jahren mehrere wissenschaftliche Studien angeregt, begleitet und unterstützt bzw. beauftragt, um die Lebenssituationen von Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung zu untersuchen und um rehabilitative und pädagogische Angebote und Methoden zu verbessern.

Im Jahr 2015 ist es der blista gelungen, in Abstimmung mit den Verbänden der Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe, mit der Philipps-Universität Marburg eine bundesweit einmalige Wissenschaftskooperation zu realisieren. Sie dient der Entwicklung und Durchführung von universitären Weiterbildungsangeboten im Bereich Blinden- und Sehbehindertenpädagogik sowie der Forschung und Lehre in den Handlungsfeldern Bildung, Erziehung und Rehabilitation.

Als Mitglied im Bündnis für Teilhabeforschung unterstützen wir insbesondere solche Vorhaben, die sich durch einen partizipativen Ansatz auszeichnen, d.h. eine aktive Beteiligung der Menschen mit Beeinträchtigungen vorsehen.

Eine aktive Einbindung von Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung kann auf verschiedenen Ebenen erfolgen:

  • bei der Planung von Forschung,
  • bei Entscheidungen über die Förderung von Forschung,
  • bei der Durchführung der Forschung und
  • bei der Bewertung und Publikation der Forschungsergebnisse.